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Intelligente Empfehlungen verstehen und nutzen

Flino liest deine eingehenden Antworten, klassifiziert sie und gibt dir an mehreren Stellen in der App eine konkrete nächste Aktion vor. Das System läuft im Hintergrund mit, sobald Mails reinkommen — du musst es nicht aktiv anstoßen. Die Empfehlungen sind Hinweise, keine Befehle: du entscheidest, ob du sie übernimmst.

Auf der Pipeline zeigt Flino pro Angebot ein Intent-Badge, sobald ein Signal aus einer Reply abgeleitet wurde. Beispiele aus der Praxis:

  • Telefontermin — der Kunde hat eine konkrete Zeit vorgeschlagen
  • Telefonwunsch — der Kunde will telefonieren, ohne Zeit zu nennen
  • Zusage + Telefon — der Kunde hat zugesagt UND will noch besprechen

Die Pipeline ist der schnellste Sortier-Anker: Du siehst auf einen Blick, wo gerade Bewegung ist.

Angebotsdetailseite — Karte „Nächster Schritt”

Abschnitt betitelt „Angebotsdetailseite — Karte „Nächster Schritt”“

In der Detailseite eines Angebots gibt es einen Bereich „Nächster Schritt”. Der Inhalt dort ist nicht statisch — er passt sich an, je nachdem, in welchem Zustand das Angebot gerade ist:

  • Kein Kontakt zugeordnet → „Kontakt zuordnen”
  • Kontakt ohne E-Mail → „E-Mail-Adresse hinzufügen”
  • Versendet, keine Sequenz aktiv → „Follow-up starten”
  • Sequenz pausiert (z. B. weil eine Reply kam) → „Sequenz prüfen” mit Verweis auf die Antwort
  • Sequenz beendet → „Neue Sequenz starten”
  • Gmail nicht verbunden → „Gmail verbinden” statt einer der anderen Empfehlungen

Daneben sitzt die Flino Empfehlung — eine Karte, die den erkannten Intent, die Konfidenz in Prozent und eine konkrete Empfehlung anzeigt. Beispielhafte Empfehlungen je nach Intent:

Erkannter IntentEmpfehlung im UI
Buchungsbereit (ready_to_book)„Termin vorschlagen oder Auftrag bestätigen.”
Preiseinwand (price_objection)„Value-Reframe + 2 Optionen anbieten.”
Klärung nötig (clarification_needed)„Rückfrage beantworten – Leistungsumfang und Details klar erläutern.”
Nicht jetzt (not_right_time)„Empfehlung: Sequenz pausieren, in 14 Tagen prüfen.”
Melden sich (we_will_get_back)„Freundliche Rückfrage in 5 Tagen.”
Sonst / kein klares Signal„Weitere Interaktionen abwarten.”

Du kannst die empfohlene Aktion direkt aus der Karte heraus übernehmen: Antwort-Composer öffnen, Sequenz pausieren, Status setzen. Alle Aktionen sind reversibel — Toast „Pausierung rückgängig gemacht” wenn du dich umentscheidest.

Auf dem Dashboard bekommst du einen tagesaktuellen Überblick: was hat gerade Bewegung, wo gibt es offene Reaktionen, was ist überfällig. Das Dashboard ist der Einstieg, wenn du wissen willst „wo soll ich heute zuerst hinsehen?”.

Wenn eine E-Mail von einem Kunden eingeht, läuft im Hintergrund eine Reply-Klassifikation ab. Sie ordnet die Antwort einer von fünf Klassen zu:

  • Positiv — Zustimmung, Freigabe, „können starten”
  • Rückfrage — der Kunde fragt nach
  • Einwand — Preis, Budget, Timing, andere Bedenken
  • Neutral — keine klare Richtung
  • Absage — Ablehnung, Konkurrenz hat den Zuschlag

Aus dieser Reply-Klasse plus weiteren Signalen aus der Kommunikationshistorie (frühere Antworten, Notizen, Reaktionen) leitet Flino den Intent ab — also die wahrscheinliche Absicht des Kunden hinsichtlich des Deals. Die Liste der Intents passt zur Empfehlungs-Tabelle oben.

Pro Intent zeigt Flino eine Konfidenz in Prozent. Bei niedriger Konfidenz lohnt sich ein Blick in die letzte Reply selbst, bevor du der Empfehlung folgst.

Was Empfehlungen automatisch auslösen — und was nicht

Abschnitt betitelt „Was Empfehlungen automatisch auslösen — und was nicht“

Empfehlungen schicken keine E-Mail von selbst. Was Flino automatisch macht:

  • Sequenz pausieren bei eingegangener Reply (Pause-Grund „Kundenantwort erhalten”)
  • Intent-Badge in Pipeline und Detailseite anzeigen
  • Empfehlung in der Karte „Flino Empfehlung” und im Bereich „Nächster Schritt” einblenden

Was du selbst aktiv machst:

  • Antwort schreiben (Composer öffnen, ggf. mit KI-Vorschlag)
  • Termin in den Kalender übernehmen
  • Status manuell auf Gewonnen / Verloren setzen
  • Sequenz pausieren oder fortsetzen

Wenn sich die Lage geändert hat — etwa nach einem Telefonat, das du dokumentiert hast — kannst du den Intent neu berechnen lassen. Im Bereich „Kunden-Intent” der Detailseite findest du den Button Intent analysieren. Toast: „Intent neu analysiert.” Dabei werden alle bisherigen Signale aus dem Angebot und seiner Kommunikationshistorie neu bewertet.

  • Pipeline morgens scannen. Was hat ein Intent-Badge bekommen? Was steht ganz oben?
  • Auf der Angebotsdetailseite die Karte „Nächster Schritt” lesen, bevor du tippst. Sie sagt dir, was als Nächstes ansteht — egal ob „Kontakt zuordnen” oder „Termin vorschlagen”.
  • Konfidenz prüfen, bei wichtigen Deals. Bei klaren Signalen kannst du der Empfehlung direkt folgen. Bei niedriger Konfidenz: kurz den Original-Reply lesen, dann entscheiden.
  • Empfohlene Pause nutzen, wenn der Intent „Nicht jetzt” ist. Die Sequenz wird automatisch pausiert, in zwei Wochen schlägt Flino vor, sie wieder zu starten.
  • Pipeline — die Tabelle mit Status- und Intent-Badges
  • Auf Antworten reagieren — der Composer und die Reply-Verarbeitung
  • Follow-up-Sequenzen — wann pausiert die Sequenz, wann wird sie fortgesetzt
  • KI-Kontext — Empfehlungen sind nur so gut wie der Kontext, den die KI hat
  • Meeting Card — die Card, die im Composer auftaucht, wenn ein Termin erkannt wird